Die Forschung

Bringen Hörübungen etwas?

Bringt Üben etwas? Die Forschung3 Min. Lesezeit· Geprüft

Kurze Antwort: ja, in Grenzen. Üben kann Sie darin besser machen, Sprache in schweren Situationen zu verstehen, denn das ist eine Fähigkeit, die Ihr Gehirn schärfen kann. Ihre Ohren oder Ihr Hörsystem ändert es nicht. Hier das ganze Bild.

Die direkte Antwort

Hörübungen wirken bei dem, wofür sie gedacht sind: Ihrem Gehirn zu helfen, den Klang, den es schon bekommt, besser zu deuten. Einen Hörverlust reparieren sie nicht.

Ihr Hörsystem liefert den Klang. Das Üben schult Ihr Gehirn darin, aus diesem Klang Bedeutung zu machen.

Was Üben kann

Ihr Gehirn passt sich mit der Zeit an das an, was es hört. Wenn Sie aufmerksam hören und antworten, stärken Sie die Verbindungen, die aus einem Signal ein Wort machen, das Sie verstehen.

Sprache in einem schweren Raum zu folgen ist eine Fähigkeit, und Fähigkeiten werden mit Übung besser. Eine vertraute Stimme versteht man leichter als eine fremde, und man wird gerade bei den Stimmen besser, mit denen man übt. Und kurzes, regelmäßiges Üben lässt sich gut beibehalten, denn das häufige Wiederkommen baut die Fähigkeit auf.

Das Gehirn passt sich mit der Zeit an das Gehörte an

Sprache im Störgeräusch zu verstehen ist eine Fähigkeit, die Sie aufbauen können

Häufiges Wiederkommen baut die Fähigkeit auf

Sprache in schweren Situationen zu verstehen ist eine Fähigkeit, die man üben kann.

Was Üben nicht kann

Üben ändert weder Ihre Ohren noch Ihr Hörsystem. Es stellt kein natürliches Hören wieder her, und es macht einen Hörverlust nicht rückgängig.

Seien Sie vorsichtig bei großen Versprechen. Keine Übung kann einen Hörverlust beheben. Was Üben bietet, ist eine geschärfte Fähigkeit, und die ist viel wert.

Was Sie erwarten können, und wann

Geben Sie es zwei bis vier Wochen regelmäßiges tägliches Üben, bevor Sie entscheiden, ob es hilft. Die Wirkung baut sich auf, deshalb sagen ein oder zwei Einheiten selten viel.

Achten Sie auf kleine Zeichen im Alltag statt auf eine einzelne Zahl: ein Gespräch, das leichter fiel, oder ein Klang, den Sie früher überhört haben.

So geben Sie es eine faire Chance

Halten Sie die Einheiten kurz und regelmäßig. Ein paar konzentrierte Minuten an den meisten Tagen sind leicht durchzuhalten. Vor einem langen Block drückt man sich schnell.

Beginnen Sie mit einer klaren Aufgabe und bauen Sie darauf auf. So ist SoundSteps angelegt: ein kurzer Hörcheck, dann geführte Einheiten, die den Schwierigkeitsgrad in einem Tempo erhöhen, das Sie halten können.

Häufige Fragen

Bringen Hörübungen wirklich etwas?

Ja, in Grenzen. Sie können verbessern, wie gut Sie Sprache in schweren Situationen verstehen, denn das ist eine Fähigkeit, die man üben kann. Ihre Ohren, Ihr Hörsystem oder ein natürliches Hören ändern sie nicht.

Können Hörübungen mein Hören wiederherstellen?

Nein. Üben schult Ihr Gehirn darin, den Klang, den es bekommt, besser zu deuten. Es repariert keinen Hörverlust und ersetzt Ihr Hörsystem nicht.

Wie lange dauert es, bis Hörübungen etwas bringen?

Geben Sie es zwei bis vier Wochen regelmäßiges tägliches Üben. Die Wirkung baut sich mit der Zeit auf und ist nach ein oder zwei Einheiten selten spürbar.

Gibt es Forschung zum Hörtraining?

Ja. Die Studien zeigen vor allem zwei Dinge: Man wird bei dem besser, was man übt, und eine vertraute Stimme versteht man leichter als eine fremde. Üben mit Aufgabe und Rückmeldung bringt eine Lösung zum Prüfen mit. Hörbücher und Gespräche im Alltag sind aber genauso echtes Hören und zählen mit.

Wie oft sollte ich üben?

Kurz und häufig. Ein paar konzentrierte Minuten an den meisten Tagen sind leicht durchzuhalten, und das häufige Wiederkommen baut die Fähigkeit auf.

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So sieht eine faire Chance aus

Machen Sie den kostenlosen Hörcheck und probieren Sie ein paar Wochen lang kurze geführte Einheiten. Das reicht, um zu spüren, ob es hilft.